Folge #004 – deine kreative Jahresreflexion im Art-Journal

Sein Jahr einmal ganz bewusst Revue passieren zu lassen bedeutet, sich selbst und das Erlebte zu würdigen, Wertschätzung sich selbst gegenüber zu zeigen und durch diesen Rückblick Wachstum und Prozesse zu erkennen, die sonst gerne im Verborgenem bleiben.

Du darfst so stolz auf dich sein und dir mal selbst kräftig auf die Schulter klopfen für all das, was du gemeistert und überstanden hast und für all das, was du wundervolles erleben durftest!

Der zweite Punkt, weshalb du dir Zeit für deine Jahresreflexion nehmen solltest ist, dass du das alte Jahr verabschiedest.

Wir hetzen immer so schnell von einem Tag, von einer Woche zur nächsten und vergessen dabei, dass, was wir erleben, wertzuschätzen und zu verarbeiten. Was auf der Streckte bleibt ist unser Wachstum und somit wir selbst.

Dabei kann es uns persönlich so viel geben mal Danke zu sagen. Danke an uns selbst und auch Danke an dieses vergangen Jahr. Warum Dankbarkeit so wertvoll für uns ist kannst du in dieser Folge erfahren: Reflexion: Dankbarkeit und Erfolge in deinen Bildern

Ideen und Vorschläge für deine Jahresreflexion

Schreibe die Antworten auf die Fragen, die ich dir im Laufe der Folge stelle, erst einmal auf ein separates Blatt, damit du sie später zu einer hübschen Seite anordnen kannst.

Eine Idee wäre es, jeden Punkt einzeln zu notieren und in ein „Objekt“ einzubetten, zum Beispiel in eine Feder, Blätter, Seifenblasen oder ähnliches. So kreierst du eine Seite mit all deinen Erlebnissen aus dem Jahr 2019.

Vorbereitung

  • Lege dir ein extra Blatt und einen Stift zum Beantworten der Fragen parat
  • Mach es dir gemütlich: ziehe bequeme Kleidung an, mach dir einen leckeren Tee oder einen warmen Kakao, zünde ein paar Kerzen an
  • nimm dir ausreichend Zeit für dich und schau, dass du nicht gestört wirst

1. Frage: Wie fühlst du dich jetzt gerade in diesem Moment?

  • schließe deine Augen und fühle in dich hinein
  • nimm dir Zeit diese Frage zu beantworten
  • du kannst die Antwort aufschreiben, oder sie nur gedanklich beantworten

Kurze „Meditation“ ab Minute 7:05

  • ACHTUNG: die Meditation bitte nicht zu laut hören, vor allem nicht mit Kopfhörern, Ton ist bei meinem Ausatmen übersteuert
  • diese Meditation ist dafür da, um bei dir selbst anzukommen und dich zu erden
  • wir durchlaufen unseren Körper einmal komplett mit unserer Aufmerksamkeit, von unserer Sitzfläche bis zu unserem dritten Auge
  • atme bewusst, langsam, tief ein und aus
  • nimm dir diese Zeit für dich und genieße es

2. Frage: Was fällt dir sofort ein, wenn du an dieses Jahr zurückdenkst?

  • lass alle Gedanken zu, die da aufploppen
  • schreib alles auf einen separaten Zettel
  • genieße dieses „Feuerwerk“ an Erinnerungen
  • versuche, eine Balance zwischen beruflichen und privaten Erinnerungen und zwischen positiven und negativen Erfahrungen zu finden
  • nimm dir ausreichend Zeit für die Beantwortung dieser Frage

3. Frage: Was an deinen Erfahrungen war schwierig und warum waren diese Dinge schwierig?

  • nimm dir wieder ausreichend Zeit um diese Frage zu beantworten
  • schaue dir deine Erinnerungen an und gucke, welche du in die Kategorie „negativ“ einordnen würdest
  • frage dich dann, warum diese Erfahrungen schwierig waren

Gibt es auch etwas positives an diesen schwierigen Erfahrungen?

  • versuche deine Sichtweise zu verändern
  • kannst du auch etwas positives an den negativen Erfahrungen finden?
  • konntest du vielleicht aufgrund einer Erfahrung etwas neues über dich oder das Leben lernen?
  • haben diese Erfahrungen dich zum positiven verändert?
  • hast du aufgrund dieser Erfahrungen Menschen kennengelernt, die jetzt ein wertvoller Teil in deinem Leben sind?
  • mache dir hierzu Notizen
  • das Ziel ist es, nicht alle negativen Erfahrungen als rein negativ stehen zu lassen
  • es dürfen natürlich auch negative Punkte genau so stehen bleiben
  • der Abstand, die vergangene Zeit kann aber dafür sorgen, dass wir die Erfahrungen heute anders wahrnehmen oder anders bewerten können

4. Was war im Jahr 2019 wundervoll, schön, großartig und warum war das so?

  • warum sind diese Erfahrungen so toll?
  • kannst du Dinge entdecken, die du erlebt hast und die absolut nicht selbstverständlich waren?
  • kannst du kleine Wunder in deinen Erfahrungen erkennen?

Suche dir ein Highlight heraus

  • welche Erfahrung war besonderer als alle anderen?
  • was hat alles andere in den Schatten gestellt?
  • keine leichte Aufgabe, aber versuche wirklich, dir eine einzige Sache herauszupicken, die ganz besonders war in diesem Jahr
  • diese Sache ist der Punkt, der dieses Jahr zu etwas besonderem hat werden lassen
  • es ist das eine Highlight weshalb das zurückliegende Jahr deine Dankbarkeit verdient
  • nimm dir auch hierfür wieder ausreichend Zeit und versuche, diesen Prozess, diese Reflexion und Bewertung zu genießen

Welcher Satz beschreibt dein Jahr 2019?

  • suche dir einen einzigen Satz, der das letzte Jahr zusammenfasst
  • vielleicht schaffst du es sogar, das gesamte Jahr in nur einem Wort zu beschreiben
  • dieser Satz, dieses Wort rundet deine Reflexion und somit auch dein Bild ab
  • stell dir vor, du nimmst das Jahr 2019 in deine Hände, angefangen beim 01.01.2019 und das Ende beschreibt den heutigen Tag oder gerne auch den 31.12.2019, knüddel das Jahr jetzt zusammen, vorne daraus einen Ball, zum Beispiel einen Schneeball und umwickle ihn mit einem Geschenkband auf dem dein Satz oder dein Wort steht

5. Frage: Wie fühlst du dich jetzt?

  • schließe noch einmal deine Augen
  • fühle in dich hinein und frage dich, wie fühle ich mich jetzt
  • hat sich dein Gefühl verändert zu Beginn dieser Reflexion?
  • lächelst du vielleicht?
  • fühlst du dich leichter, dankbar, glücklich, zufriedener?

Abschlussgedanken

Diese Reflexion sollte es dir ermöglich, dein Jahr wirklich im Ganzen, mit allen Facetten zu reflektieren. Durch die Reihenfolge hoffe ich, dass es dir gelungen ist, die negativen Erfahrungen abzuschwächen und zu erkennen, wie wertvoll dieses Jahr für dich gewesen ist.

Nimm nun deinen Jahres-Schneeball-2019 und packe ihn in dein inneres Erinnerungsmuseum.

Durch dein Bild oder deine Journal-Seite hast du diese Erinnerungen nun visuell und auf kreative Weise festgehalten und kannst immer wieder darauf zurück schauen.

Ich hoffe, du gehst mit einem guten und dankbaren Gefühl aus dieser Jahresreflexion heraus und konntest diese Zeit für dich genießen!

Processed with VSCO with a6 preset

Hier findest du diese Folge ebenfalls:

iTunes

Spotify

Website



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.