Von der Gründung eines Unternehmens…

Januar 2019. Noch herrscht da Leere, Chaos, Panik in meinem Kopf und ich frage mich, ob ich das jemals alles auf die Reihe kriegen werde.

‘Gemalt wie Genäht’ soll er heißen, der Etsy-Shop meiner Mum und mir. Sie näht. Ich male. Ich habe immer zu ihr gesagt, sie soll ihre tollen Sachen endlich verkaufen und wenn es nur ein kleines Taschengeld nebenher ist. Irgendwie bin ich nun mit im Boot. Vielleicht war es sogar meine Idee, ich weiß es nicht mehr…

Etsy-Shop
Screenshot der Etsy-Startseite am 07.01.2019

Wir schieben die Eröffnung schon eine Weile vor uns her. Letztes Jahr haben wir dann entschieden, im Februar soll es soweit sein. Ein konkretes Datum haben wir immer noch nicht… Aber Februar, verdammte Axt, dass ist ja schon in wenigen Tagen…

Während ich noch nicht mal den Hauch einer Idee habe, was ich denn da nun eigentlich verkaufen möchte, ist mein Hirn und mein Kreativitätszentrum doch plötzlich absolut leergefegt, ist meine Mum schon komplett im Planungsmodus und Organisationsfieber. Und bei all ihren Recherchen deckt sie immer mehr Anforderungen, Auflagen und Gesetze auf, an die wir uns irgendwie halten müssen.

Einfach? Gewinn? Spaß? Gefühlt gerade absolute Fehlanzeige.

Ich hab dann erstmal bei EFA angerufen und mir einen Termin geben lassen. EFA ist die ExistenzgründungsAgentur für Frauen bei mir in der Nähe. Bereits im Oktober hatte ich Kontakt zu ihnen aufgenommen, mich aber noch vor einem persönlichen Termin gedrückt. Am 29.01 ist es nun aber soweit und ich werde hoffentlich einen Pfad in diesem ganzen Gründungsdschungel sehen.

EFA Existenzgründungsagentur für Frauen
Screenshot der EFA-Startseite am 07.01.2019

Dieses Jahr wird einfach spannend. So vieles steht in den Startlöchern, soviel Potenzial und so viele Chancen. Ich bin aufgeregt und verängstigt zugleich. Ich will losrennen, aber mir fehlt schon vor dem Start die Puste. Überforderungen und Vorfreude ringen miteinander und ich befinde mich aktuell in einer Art panischer Schockstarre. Es bleibt spannend 😀

Als erstes muss ich nun endlich für mich die Frage nach meinen Produkten klären. Was will ich anbieten? Was ist interessant? Süß? Oder cool? Praktisch? Oder einfach nett? Originale, oder doch lieber als Druck? Und dann kann es weiter gehen. Dann kommen Verpackungen und Versand dran. Dann Lizenzen und im Februar dann der Schritt zum Amt. Puh, irgendwie geht gerade alles viel schneller als gedacht…

Stiftsinn
Auszug aus meinem Instagram-Portfolio


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